Sardinien Mai 2009
Der Aufbruch, 11:00 in Aarau verlief reibungslos. Erstmals bei uns!
Unser Zeil war der Walchensee in Bayern, wo wir mit Aldo verabredet sind.

Der Weg zum Walchensee war angenehm, kurvig und mit schönen Landschaften versehen.
Besonders die Grenzgegend zwischen Bayern und Östereich war schön anzusehen. Schloss Schwanstein werde ich definitiv mal ansteuern!
Hier ein paar Eindrücke:




Der Campingplatz direkt am See ist ebenfalls einen Besuch wert.
Mit dem Zeltnachbarn, ein echter Bayer den wir kaum verstanden haben, war der Abend noch Alkoholgeschwängert aber lustig.
Betrunkene Bayern sind wirklich schwer zu verstehen
Der Mann hat uns übrigens auch gleich seine Heizung mitgebracht.

Nach einer sehr ruhigen Nacht im Zelt konnten wir also am nächsten Tag endlich zu dritt losqualmen.

Unser Tagesziel: Livorno (IT)
Um 21:00 Uhr wollten wir eigentlich da sein, laut Angaben der Fährgesellschaft sollte man zeitig eintrudeln. Das in Italien “zeitig” nicht unbedingt früh heisst muss man auch erst mal wissen.
Wir haben uns jedenfalls für einen Weg am Gardasee entlang enschieden.

Dort haben wir auch erstmal eine Stunde Pause eingelegt und uns an den See geknallt.
Danach wurde es etwas eng mit der Zeit, daher sind wir den Rest bis Livorno über die Autobahn gefahren. Um ca. 22:00 Uhr sind wir dann auch endlich angekommen und hatten schon Angst das es Probleme gibt, weil eine Stunde zu spät: Fehlanzeige. Alles im grünen Bereich.

Wie man auf dem Bild sieht waren wir von etwa 80 Maschinen die einzigen Enduristen. Wie sich später herrausstellt hat es auch sehr schöne Strassen zum Fahren auf der Insel.
Und hier mal unser Nachtquartier:

Man kann auf dem Schiffchen pennen wo man will. Schlussendlich haben wir im grossen Saal gepennt, einfach neben den Tisch legen und schlafen stört da niemanden.
Früh aufstehen auf einem Schiff lohnt sich. Sardinien war noch im Nebelschleier als das Schiff sich näherte.
So sah es aus als wir endlich was erkennen konnten.

Nach ca. 80 KM kamen wir auch endlich am Campingdorf an wo wir Herzlich vom Wächter begrüsst wurden.

Die folgenden Tage haben wir Männer mit Motorradfahren verbringen wollen, die Damen wollten den 60m entfernten Strand begutachten.
Unser Start am ersten Tag:

Und hier ein Bild das die Mädels aufgenommen haben, hat zwar nix mit Benzin oder Motorrädern zu tun, ich find das Foto aber sehr gut gelungen. Es trifft genau das was die Damen der Schöpfung den ganzen lieben Tag unternommen haben.

Leider lief dann doch nicht alles so wie geplant.
Ich habe da ein sehr unglückliches Schlagloch erwischt. Schlaglöcher sind ja eigentlich nix schlimmes, aber wenn die mehr als Baugrube durchgehen würden und die Sozia sich dann noch an der Gepäckbrücke festhält kann das auch schief gehen.
Tag 2 war der tag des Grünholzbruches!

Nix Wildes im allgemeinen, aber zum Motorradfahren mehr als schlecht.
To be continued!